Thomas Huber
26 OKT 07 - 22 DEZ 07

Rot-Schwarz
2007
Tempera auf Papier
32,5 x 48 cm

o.T. (Gelb)
2007
Tempera auf Papier aufgezogen auf Karton
50 x 75 cm

Baustelle
2007
Öl auf Leinwand
110 x 120 cm

Blaue Wand
2007
Tempera auf Leinwand
90 x 60 cm

Atelier, möglicherweise
2007
Öl auf Leinwand
80 x 120 cm

Bett in Teilen
2004
Aquarell auf Papier
30 x 40 cm

Doppelrahmen
2007
ÖL auf Leinwand
100 x 150 cm
27. Oktober bis 22. Dezember 2007
Eröffnung: 26. Oktober 2007, 19-22 Uhr
Thomas Huber, 1955 in Zürich geboren, gehört einer Generation von Künstlern an, deren Ausbildung gegen Anfang der 80er Jahre stark konzeptuell geprägt war. Seine Malerei ist noch heute bestimmt von einer intellektuellen Auseinandersetzung mit Kunst. So schreibt er Texte über seine Bilder oder hält Reden in seinen Ausstellungen. Dadurch erschließen sich Sinngehalt und Aussage der Szenarien, die den gegenständlichen Gemälden zugrunde liegen. Text und Rede erfüllen den Bildraum mit Handlung und die Dinge im Bild mit Bedeutung. Wort und
Bild greifen somit ineinander und bleiben dennoch jeweils eigenständig.
Hubers Bilder reflektieren immer die Malerei als solche, setzen sich also mit der Frage nach dem im Bild Dargestellten auseinander. Thematisch handeln seine Gemälde immer von Kunst, etwa von den Problemen des Malens, der Perspektive, des Raums, der Figuren im Bild oder der Frage der Repräsentation.
Sinnzusammenhänge, die außerhalb des Bildgeschehens angesiedelt sind, kommen für ihn nicht in Frage. Der Sinn von Kunst kann nur in der Kunst selbst gefunden werden. Thomas Huber hat in seinen Reden und Texten einen Sprachduktus gefunden, der den Zuhörer und Leser Schritt für Schritt durch die imaginären Bildräume begleitet. Wer in Thomas Hubers Gedankenwelt eintritt, nimmt teil an seinen Gedanken über die
Möglichkeiten der Kunst.
Zuletzt waren im Rheinland Thomas Hubers Gemälde 2004 in
einer großen Retrospektive in den Krefelder Kunstmuseen zu sehen. 2008 wird das Museum Marta in Herford eine umfangreiche Ausstellung zeigen.