Ulrike Möschel

museum kunst palast, Düsseldorf
museum kunst palast, Düsseldorf
Ulrike Möschel
schwarze Türe
2007
Holz, schwarzer Tafellack, Metall, zerbrochenes VSG Glas
230 x 100 + variable Bodenfläche, ca. 1,5 m²



Schwarze Tür (Detail), Ausstellungsansicht Galerie Rupert Pfab
Schwarze Tür (Detail), Ausstellungsansicht Galerie Rupert Pfab
2007
Holz, schwarzer Tafellack, Metall, zerbrochenes VSG Glas
230 x 100 + variable Bodenfläche, ca. 1,5 m²



o.T., ( schwarzer Vorhang)
o.T., ( schwarzer Vorhang)
2008. Ortsspezifische Rauminstallation in der sogenannten Kunstküche der städtischen Galerie Remscheid.
Schwarzer Innenfutterstoff zu einer Gardine verarbeitet, lackierter Kandis ( ca. 40 Kg), im Raum bereits vorhandene Gardinenstange, sowie der bereits vorhandene, aber nicht mehr vollständige, an einigen Stellen `geflickte` Fliesenboden. Wandmaße ( inklusive Fenster) hinter dem Vorhang ca. 300 x 350 cm + Bodenfläche direkt am Vorhang ca. 8 qm + ca. 0,5 qm Bodenfläche im Eck gegenüber.
Eine schwarze Gardine hängt vor Wand und Fenster, sie reicht von der äußeren Kante des Fensters bis in eine Raumecke. Das durch das Fenster einfallende Licht schimmert durch den Stoff hindurch violettfarben im Raum. Die Gardine ist sehr lang, so lang, dass sie eine Schleppe auf dem Fliesenboden bildet, die Falten wirft. Die Falten der Gardinenschleppe beschweren in einer geradezu lawinenartig anmutenden `Verwehung` mehrere hundert klar lackierte Kandis im Diamantschliff. Diese breiten sich vom Vorhang ausgehend der ornamentalen Struktur des Fliesenbodens folgend im Raum aus und bilden so ein eigenes zeichnerisches Ornament, das sich im Raum nach und nach verliert. Nur in einer gegenüberliegenden Ecke tauchen die Kandiskristalle wieder auf, indem sie der Ornamentstruktur der Fliesen folgen. Es ist als wäre der Boden einmal völlig mit der zuckrigen, an Glas, Edelsteine oder Schnee/Eis erinnernden, ornamentalen `zweiten Steinstruktur` bedeckt gewesen und würde jetzt nur noch in Fragmenten zu sehen sein.



Eingriff ins Stromnetz N°4 (Detail)
Eingriff ins Stromnetz N°4 (Detail)
2007
Seilleuchte, Müllsack, Palme, Blumentopf, Dreck von der Straße, Moos, Silikonkabel
Größe abhängig von Raumsituation



Hai im Fenster
Hai im Fenster
Fotomontage



Ideenskizze Gehweg
Ideenskizze Gehweg
2007
nicht realisierte Arbeit für die Galerie Rupert Pfab
Ein Bürgersteig aus Steinplatten erstreckt sich über die gesamte Länge des Ausstellungsraumes und endet an dessen Stirnseiten. Er scheint gleichsam aus der Tiefe des Raumes, teilweise unter Heizkörpern, hervorzustoßen und in einer herkömmlichen Bordsteinkante zu enden. Die Steinplatten zeigen Spuren der Abnutzung, Flecken, Schmutz, zwischen den Ritzen ist Vegetation zu sehen. Hier geschieht ein Durchbrechen von Grenzen, das Aufeinanderstoßen von Außen- und Innenraum und somit die Konfrontation von unterschiedlichen Realitätsformen. Die steinerne Fläche umschließt einen Mauervorsprung des Innenraumes und schafft somit eine Verbindung des unmerklich separierten Galerieraumes. Die verbindende Qualität der Arbeit setzt sich in den realen Außenraum fort: der Gehweg vor der Galerie scheint sich seine Bahnen in die Räume gebrochen zu haben, die Grenzen sind verschoben.



Schaukelvideo
Schaukelvideo
2002
VHS
45 Sek.
Ein Mädchen taucht auf. Es zieht eine Schaukel hinunter. Es setzt sich darauf. Sie fällt.



„Durchs Fenster“,  (Ansicht 1)
„Durchs Fenster“, (Ansicht 1)
Temporäre Installation in den leeren Räumen der Galerie Rupert Pfab, 2005